Wie geht es XT41?

Liebe Freunde, liebe Leser, liebe Zuhörer, liebe Tierfreunde, liebe Tierschützer, liebe Tierrechtler,

Ich habe lange keinen Beitrag mehr auf meiner Seite veröffentlicht, und möchte Euch heute direkt ansprechen.

Der 19. Oktober ist ein ganz besonderer Tag!

Warum ganz besonders? Morgen vor einem Jahr fand die erste von mehreren Großdemonstrationen gegen das Skandal-Labor LPT statt. Es gab seit Jahren, ja seit Jahrzehnten Proteste. Sehr hartnäckige, nachhaltige, unnachgiebige Proteste. Proteste, die die Mitarbeiter der Laborstandorte in Hamburg-Neugraben und in Mienenbüttel mehr zermürbten, als lange Zeit bekannt war. Nachdem im Jahr 2019 einige Monate lang ein Mann, eingeschleust von der Tierrechtsorganisation SOKO Tierschutz, in dem Mienenbütteler Labor gearbeitet hatte, und unzählige Beweise für unfassbare Tierquälerei, Schlamperei, Fälscherei und jede Menge strafrechtlich zu prüfendes Handeln in Bild und Videomaterial erstellt hatte, waren vor einem Jahr diese Bilder der Presse übergeben und zur besten Sendezeit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.

Weitere Großdemonstrationen, z.B. in Wankendorf, wo versteckt hinter einer Biogas-Anlage ein weiteres Labor des Betreibers LPT agiert, aber auch im Zentrum Hamburgs, folgten. Die letzte Großveranstaltung, an der ich teilnehmen konnte, fand am 8. Februar dieses Jahres in Hamburg statt. Auf dem Rathausmarkt forderten viele hundert Demonstranten die Schließung der Labore des LPT, ja aller Tierversuchslabore.
Mienenbüttel wurde seitens des Betreibers geschlossen. Die Affen wurden leider an den Lieferanten retourniert, um in anderen Laboren „aufgebraucht“ zu werden. Hunde und Katzen fanden liebevolle Familien. Viele der Tiere sind mir inzwischen bekannt. Ich durfte sie streicheln, oder zumindest Fotos und Videos ihres neuen Lebens sehen.

Auch die Tiere, die im Standort Neugraben für Versuchzwecke gehalten wurden, überlebten. Kurz nach unserer Großkundgebung auf dem Hamburger Rathausmarkt am 8. Februar 2020 wurden auch dort die Tierversuche eingestellt.

Wir hofften, dem Ziel ein deutliches Stück näher gekommen zu sein. Gerichtlich wurde inzwischen festgestellt, dass die Vorwürfe gegen die Mitarbeiter und Geschäftsleitung der LPT zwar berechtigt gewesen waren, allerdings die sofortige Unterbindung von Tierversuchen für Neugraben so etwas wie „unverhältnismässig“. Nach heutigem Stand der Rechtsprechung hätten die vielen Tiere, die aus Neugraben heraus geholt und gerettet wurden, also weiter für Tierversuche verwendet werden können. Man sieht es so: Ein neuer angestellter Geschäftsführer und ein paar Personal-Wechsel-Spielchen machen aus Neugraben ein total unverdächtiges und zuverlässiges Tierversuchslabor. Und tatsächlich darf in Neugraben weiter, also, wieder, an Tieren getestet werden. Durch dieselbe Firma, die an verschiedenen Standorten nachweisbar Studienergebnisse fälschte, die Firma, deren Mitarbeiter Tieren unverhältnismäßige und durch keine Gesetzeskonstruktion gedeckte Gewalt angetan hatte, dieselbe Firma, deren Mitarbeiter nicht davor zurückschrecken, passive, friedliche Tierschützer verbal und physisch Gewalt anzudrohen, darf wieder die ihnen anvertrauten Tiere mit Chemikalien und Gerätschaften malträtieren, wie wir sie in den Filmen der SOKO Tierschutz in den letzten 12 Monaten immer wieder gesehen haben.

Der 19. Oktober wäre auch ein ganz besonderer Tag für mich gewesen!
Mein Buch „XT41“ hätte zeitgleich mit der Frankfurter Buchmesse das Licht der Welt erblickt. Und alle, die mit der Hündin „XT41“ in den letzten Monaten mitgefiebert und mitgelitten hatten, hätten auf einer Veranstaltung in diesen Tagen das Buch signiert in Händen halten können.
Keiner hat das Buch in Händen. Es ist noch nicht einmal beim Verlag.
Es ist schlicht nicht gedruckt worden bisher. Dafür gibt es viele Gründe.
Zunächst ist die Corona-Pandemie ein großes Problem, Bücher auf den Markt zu bringen, und erfolgreich zu vermarkten.
Keine Buchvorstellungen, keine Lesungen, keine Signierstunden, kein Treffen zwischen Lesern und Autoren, kein Klinkenputzen bei Buchhandlungen, keine Vorträge auf Veranstaltungen. Es fand einfach nichts statt in den letzten Monaten und es ist für mich auch jetzt schwer zu erkennen, in wieweit dies in den nächsten Wochen und Monaten möglich sein wird.
Ich selbst gehöre mit meinem chronischen Asthma zur „Risikogruppe“ und meide Menschenansammlungen.
Das tut besonders weh, wenn man weiß, wie wichtig es mir war, und ist, Menschen mit meinen Worten zu bewegen.

Ich lebe und arbeite auf einer Ostseeinsel. Nicht nur mein Geschäft war am Anfang der Pandemie-Maßnahmen zwangsgeschlossen. Die ganze Insel war gesperrt für alle, die nicht ihren ersten Wohnsitz hier hatten. Selbst, als Geschäfte, die nicht der Grundversorgung dienen, wieder öffnen durften, war an Umsatz wie in den Jahren davor nicht zu denken. Und auf Ostseeinseln machen wir unseren Umsatz in 7 Monaten des Jahres, um dann zwölf Monate davon zu leben. Die ersten beiden Monate dieser sieben war der Umsatz exakt Null Euro.

Ich habe die verbliebenen Monate dafür genutzt, mit sehr viel Energie-Einsatz dennoch die Kassen soweit wieder aufzufüllen, dass ich über den kommenden Winter komme. Und ich kann heute sagen: Ich habe es auch geschafft. Der Preis war aber: Ich habe alleine, ohne Angestellte, 7 Tage jede Woche gearbeitet dafür.

Ich möchte, dass das Buch „XT41“ die Menschen bewegt. Ich möchte, daß es gut wird. Ich möchte, dass es ein Buch ist, und kein Heftchen mit ein paar Texten drinnen, die einmal im Internet geteilt wurden. Dafür ist noch einiges an kreativer Arbeit notwendig.
Die Voraussetzungen sind jetzt geschaffen. Die Saison ist mehr oder weniger vorbei. Ich bin, Gott sei dank, bisher gesund geblieben. Ich bin umgezogen und bewohne jetzt eine kleine Dachgeschosswohnung in einem ruhigen Dorf.
Mein Schreibtisch steht an einem großen Fenster, vor das ich ein Vogelhaus gehängt habe. Das Meer ist nicht weit weg.
Der nächste Lockdown, oder jedenfalls die Schließung meines Ladens wegen Fehlen von Kunden, die vom Betreten der Insel ausgeschlossen werden, steht vor der Türe.

Ich werde jetzt, im Herbst und Winter, die Zeit dafür nutzen, dass die Geschichte der Hündin „XT41“ den Rahmen bekommt, den ich ihr schulde.
XT41 ist mein Baby, mein Kind, mein zweites Buch. Sie ist aber stellvertretend da für alle leidenden Tiere in Laboren. Und sie ist unter meinen Händen, auf meiner Tastatur, in meinem Kopf, in meinem Herzen, und vor allem in den Herzen von Euch allen sehr real geworden.
Sie ist so real, dass es mir immer noch schwerfällt, Texte aus dem Manuskript zu lesen, ohne selbst davon ergriffen zu sein.

XT41 hat es verdient, ein richtig gutes, bewegendes Buch zu werden. Und „XT41“ wird von mir in den nächsten Wochen gepflegt werden. Ich werde in sie hineinhören. Ich werde die noch unveröffentlichten Kapitel in Ruhe und mit viel Sorgfalt und Herzblut überarbeiten, bis sie mir, und den Menschen, deren Urteil ich dazu erhoffe, richtig erscheinen.

Ich möchte Euch gerne mit meinen Worten, Gedanken, Texten bewegen. Deshalb habe ich drei kleine Bitten:

  1. Kommt am 21. November nach Hamburg zum Lichtermarsch. Dort könnt Ihr sehr wahrscheinlich zwar das XT41 Buch noch nicht kaufen, wenn auch vorbestellen.
    Ich werde auf Wunsch dort auf jeden Fall Auszüge aus bisher nicht veröffentlichten Kapiteln des Buches vorlesen. Bringt bitte Taschentücher mit!
  2. Macht bitte auf allen Euch zur Verfügung stehenden Kanälen Werbung für mein bereits dieses Jahr erschienene Buch „Mit-Gefühl“
    Dieses Buch liegt mir sehr am Herzen. Es hat durch das Ausbleiben von Vermarktungsmöglichkeiten noch nicht so viele Menschen erreicht, wie ich mir gewünscht hätte. Es handelt zwar nicht von Tierversuchen, aber es erzählt unverkrampft und missions-Versuchs-frei davon, wie die immer größere Nähe zu Tieren mich, einen durchschnittlichen Verbraucher und Fleischesser dazu brachte, meinen Konsum zu überdenken und meinen Weg zu einem Leben zu gehen, das ohne das Ausbeuten und Töten von Lebewesen auskommt.
  3. Wer es noch nicht hat: Kauft gerne selbst das Buch „Mit-Gefühl“
    Ihr bekommt es in jeder Buchhandlung. Falls nicht vorrätig, lasst es für Euch bestellen.
    Ihr bekommt es bei jedem Onlinehändler für Bücher.
    Ihr bekommt es sogar mit Signatur direkt bei mir.

Wenn die Pandemie-Maßnahmen es nicht verhindern, sehen wir alle uns am 21. November in Hamburg! Mit neuen Texten aus dem Buch „XT41“

Und das Buch über die Hündin, die ihre Angst vor dem „Schmerzen-Mach-Raum“ in die Welt geschrieben hat, wird erscheinen- nur eben nicht wie erhofft im Oktober 2020, sondern einige Wochen später.
Wer es jetzt schon bestellen will, schickt mir einfach eine Mail oder eine Privatnachricht.

Bitte bleibt alle gesund!
Bitte bleibt alle aktiv!
Bitte kämpft weiter!
Für die Tiere! Alle gemeinsam!

Euer Eckhard

#fbm2020 #fbm20 #buchmesse #frankfurterbuchmesse #buchmesse2020

Interview zu Nutztieren, Haustieren, und meinem Buch „Mit-Gefühl“ erschienen

Gestern wurde ich vom Redaktionsteam der „Leserkanone“ interviewt. Es hat mich gefreut, dass mir die Gelegenheit gegeben wurde, mein Buch vorzustellen, und auch einige Dinge zu sagen, die mir Herzensangelegenheit sind. So z.B.:

„… wenn man sich einmal die Bilder aus einem beliebigen Schlachthof vor Augen hält, möchte ich so sterben? Möchten Sie so sterben? Möchten Sie gezeugt und aufgezogen werden, um am Ende so zu sterben? …“

„… Manchmal, wenn man einen solchen Schlachtvieh-Transport auf der Autobahn hat, mit einem glücklichen Schweinchen auf der Rückseite, und dann die ganzen niedlichen Rüssel sieht, die in den Fahrtwind gehalten werden, dann kann man, vielleicht auch mithilfe meines Buches, ein wenig ein Gefühl dafür entwickeln, dass da intelligente, feinfühlige Lebewesen dem Tod entgegen gefahren werden, damit wir eine Grillparty schmeißen können …“

Das vollständige Interview kann man direkt bei Leserkanone.de nachlesen.

Das Buch „Mit-Gefühl“ kann man überall bekommen, wo es Bücher gibt, z.B. online beim Verlag BOD oder bei Amazon, aber natürlich auch in jeder Buchhandlung und direkt bei mir, gerne auch mit Widmung.

Kimo, sein Kumpel und die Erdnüsse

Aaron habe ich vor einigen Wochen leider tot gefunden und beerdigt. Der kleine Vogel von damals, den mir Aaron gezeigt hat, ist jetzt schon groß geworden. Jedenfalls glaube ich, dass es derselbe Vogel ist. Hat nämlich eine Besonderheit: Wenn er nicht fliegt, sondern sitzt, oder auf dem Strand herumläuft, hat er eine ziemlich kantige Flügelhaltung. Die erinnert mich ein wenig an den japanischen Kimono. Und dieses „Kantige“ meine ich, hätte ich bei dem im Verhältnis zu Aaron kleinen Vogel Anfang des Jahres auch festgestellt.

Wie auch immer. Ich habe diesen Vogel, den ich von den anderen dort unterscheiden kann, Kimo genannt.

Kimo kommt nicht so nahe zu mir wie Aaron früher. Noch nicht. Aber manchmal begrüßt er mich schon am Parkplatz und fliegt dann so, dass er meine Hunde und mich im Auge behält.

Wir haben ein kleines Ritual eingeführt. Ich habe für Kimo und seinen Kumpel, mit dem er meist zusammen an Strand herumstochert oder auf einem Ast sitzt, jeden Morgen je eine Erdnuss in der Tasche. Diese Erdnüsse lege ich dann auf zwei Pfosten, von denen die Rabenvögel sie sich dann holen. Manchmal knacken sie ihre Nüsse sofort und fressen den Inhalt. Manchmal schnappen sie sich die Nüsse und verschwinden damit hinter dem Deich.

Es gibt Tage, da sehe ich meine Freunde nicht persönlich. Entweder sie haben unglaublich wichtige Dinge zu erledigen, wie zum Beispiel Aas am Rand der Bundesstraße oder Krebsteile an einem anderen Strandabschnitt, oder aber ich komme deutlich früher oder später als sonst an „unseren“ Strand. Und natürlich bekommen sie auch an diesen Tagen ihre Nüsse. Ich lege sie dann auf die Pfosten. Am nächsten Tag finde ich unten die leeren Schalen, oder nichts, oder, bei Sturm auch mal komplette Erdnüsse, wenn der Wind sie einfach heruntergeweht hat.

Seitdem „binde“ ich sie den beiden ab einer gewissen Windstärke jeweils mit einem Grashalm an den Pfosten fest. Sie sind so geschickt, dass sie die Nüsse befreien, und damit davon fliegen. Heute Morgen habe ich das beobachten, aber leider nicht fotografieren können.

Auch das ist ein wenig das „Mit-Gefühl“, das ich lebe, und im Buch beschreibe …

Titel: Mit-Gefühl
Autor: Kretschmer, Eckhard A.
ISBN print: 9783751917780
ISBN ebook: 9783751928236
BoD-Nr. 1470421
Seiten: 368
Preis: 12,90 € inkl. 7% USt.

Bei jedem Buchhändler

Damit macht Ihr mir die grösste Freude. Denn auch die Buchhändler leiden unter der Corona-Epedemie. Sie mussten in den letzten Wochen verzweifelt mit ansehen, wie ihre Marktanteile sich in Richtung „Online-Versand“ bewegten. Ein Grund, warum ich mein Buch nicht direkt bei dem Print-On-Demand-Service bei Amazon herausbringe ist, dass ich die lokalen Buchhändler damit unterstützen möchte, dass mein Buch eben in jeder Buchhandlung erhältlich sein soll. Es muss bestellt werden. Keiner kann erwarten, dass jedes Buchgeschäft mein Buch gleich am Montag morgen „im Schaufenster“ oder im Regal hat. Es kann sogar sein, dass es ein paar Tage dauert, bis die Datenbanken, in denen Buchhändler suchen, aktualisiert sind, also nicht verzweifeln.
Auf Fehmarn, in Heiligenhafen und Oldenburg gibts das Buch in den Buchhandlungen:

Bei Buchhandel.de und Genialokal.de kann man sich online informieren und dann in der Buchhandlung seiner Wahl das Buch kaufen

Bei BOD im Onlineshop

Dort wird mein Buch gedruckt. Im Vergleich zu einer Bestellung bei anderen Online-Diensten bleiben ein paar Cent mehr für mich übrig, wenn ihr direkt bei BOD bestellt:

Direkt bei mir 😉

Natürlich kann man das Buch auch direkt von mir bekommen. Auf Wunsch sogar mit Signatur. Entweder schreibt Ihr mir dafür eine Mail an ek@eakretschmer.net oder kontaktiert mich über Facebook, oder ihr kommt einfach in meinem Geschäft hier auf Fehmarn vorbei:
Babykutter Fehmarn, Sahrensdorfer Strasse 2, Burg auf Fehmarn

Online fair bestellen:

buch7 Logo
ecolibriEcobookstore, der grüne Online-Buchhandel
Fairbuch.deAmazon
(Wäre nicht meine erste Wahl, aber
wenn Ihr über Amazon bestellen wollt,
dann bitte gerne über diesen Link, denn
dann habe ich auch etwas von Eurem Kauf)

Heute ist ein besonderer Tag

Liebe Freunde,

Ich möchte heute einmal Danke sagen.

heute ist ein ganz besonderer Tag. Noch vor drei Monaten, am Anfang der Woche, die den grossen Lockdown einleiten sollte, war davon nichts am Horizont zu sehen, zu spüren, zu lesen gewesen. Und seit dem 18. Mai, also genau seit einem Monat, gibt es plötzlich ein Buch von mir. Ein Buch, ein wenig so wie ich selbst vielleicht bin: Kantig, eigentümlich, nicht perfekt, aber gefühlvoll, ehrlich, authentisch.

Viele Menschen haben mir ein großes Geschenk gemacht: Sie haben mir vertraut, und das Buch gekauft. Viele davon direkt sogar von mir, mit Widmung. Teilweise habe ich eine eine Bücherkiste abends mit zur Insel-Post-Agentur geschleppt, und auch heute abend bringe ich wieder zwei Bücher auf den Weg zu ihren zukünftigen Besitzern.

Vielen lieben Dank an eine dreistellige Zahl von Menschen, die bisher schon mein Buch in Händen halten, gelesen haben, teilweise mehrfach nachbestellt haben, um es zu verschenken!

Eine Party oder Lesung findet zu Corona-Zeiten leider nicht statt. Aber vielleicht wollen wir diesen ersten „Geburtstag doch ein wenig feiern? Ich habe da eine Idee 🙂

Wollen wir nicht eine kleine Rezensionsparty feiern? Alle, die das Buch schon gelesen haben, können anderen, die es noch nicht kennen, vor allem anderen, die mich nicht kennen, durch ihre persönlichen Worte Mut machen, sich „Mit-Gefühl“ zu besorgen.

Das geht total einfach. Klickt einfach direkt hier auf die Links, und schreibt, was Ihr einem guten Freund über mein Buch erzählen würdet. Oder findet Ihr sogar noch weitere Möglichkeiten zum Bewerten/Rezensieren? Vielleicht wollt Ihr das Buch ja auf Eurer Facebookseite oder in Eurem Blog sogar besprechen, vorstelle, rezensieren?

Google, Goodreads, Lovelybooks, Amazon, BOD, Lehmanns, Weltbild, Buch7

Ihr könnt mir auch gerne einfach „erlauben“, Euer persönliches Feedback per Facebook und Messenger weiterzuverwenden, zu veröffentlichen und damit zukünftigen Lesern zu vermitteln, was andere vor ihnen nach dem Lesen empfunden haben.

Warum bedeuten mir Eure Rezensionen so viel?

  1. Weil Leute, die nie von mir gehört haben, das Buch nie kaufen würden
  2. Weil im Gegensatz zu einem Konzert, bei dem es am Ende Pfiffe oder Applaus gibt, die Rezensionen das Feedback des Publikums an den Auftretenden ist, und dadurch, dass es in diesem Jahr wohl keine Lesungen o.Ä. mehr geben wird, wohl auch das „Einzige“
  3. Weil ich mich freue, wenn Euch das Ergebnis von vielen Tagen und Nächten an der Tastatur gefallen hat, und Ihr mir helft, andere zu ermutigen, das Buch ebenfalls zu kaufen
  4. Weil ich damit ermutigt werde, auch in Zukunft Bücher für Euch zu schreiben
  5. Weil ich an Eurem Feedback lernen kann, Fehler vermeiden, besser werden, darauf eingehen, was Leser von mir erwarten, und was ich davon umsetzen kann
  6. Weil das Schreiben, wenn es zu einem kleinen regelmässigen Zusatzeinkommen führt, mir die Möglichkeit gibt, das zu tun, was ich nach den Umsatzeinbrüchen durch Corona sonst nicht könnte, nämlich Veranstaltungen im Tierschutz/Tierrechts-Bereich auch in Zukunft zu unterstützen, daran teilzunehmen, zu organisieren, zu texten, zu reden, und auch meinen Blog http://www.mapofhope.info weiter zu betreiben. Und das sind meine Herzensprojekte

Also: Wenn Ihr das Gefühl habt, aus diesen Gründen möchtet Ihr gerne mithelfen, dass das Buch „Mit-Gefühl“ und damit auch die folgenden noch mehr Leser erreichen, und damit ich die Möglichkeit bekomme, mehr Tierschutz zu machen, dann haut die die Tasten!

Wichtig: Rezensionen kaufe ich nicht. Es gibt keine Freiexemplare, es gibt keine Geschenke, und es gibt eine Vorgaben und sonstige Beeinflussung meinerseits. Ich habe ein ziemlich ehrliches Buch geschrieben. Und ich wünsche mir ehrliches Feedback. Und wenn es jemanden gibt, der nur einen Stern geben möchte, dann ist auch das für mich wertvolles Feedback.

Ich persönlich traue keinem Produkt und keiner Dienstleistung, die ausschliesslich mit 5 Sternen bewertet wurde. Ihr auch nicht, oder?

Lasst uns also anlässlich des 1-Monatigen Geburtstages meines Buches eine kleine Rezensionsparty feiern.

Liebe Grüsse von der Insel Fehmarn

Euer Eckhard A. Kreschmer

Ich bin XT41

Dies ist ein fiktiver Brief einer Hündin, die im Tierversuchslabor LPT, Mienenbüttel bei Hamburg, gefangen gehalten wurde. Alle bis Anfang 2020 veröffentlichten Briefe findet Ihr hier. Die Geschichte von XT41, und vielleicht auch XT42 geht weiter.

Das Buch:“Ich bin XT41″ wird am 19. Oktober 2020 herauskommen. Genau ein Jahr nach der ersten Großdemonstration, die den Stein, oder einen der vielen Steine ins Rollen gebracht hat, mit dem dann zumindest zwei der drei Standorte des Tierqual-Skandal-Labors LPT geschlossen werden konnten.

Achtung: XT41-Vorpremiere / Anstelle einer Lesung

Eigentlich hätte ich mich gefreut, anlässlich dieses Jahrestages und der Bucherscheinung am 19. Oktober 2020 irgendwo in der Nähe von Neugraben oder Mienenbüttel aus „Ich bin XT41“ eine Lesung von und für Tierschützer halten zu können. Corona scheint das zu verhindern. Daher habe ich mir überlegt, dass alle Mahnwächter, Unterstützer und Kämpfer für die Tiere, die von der LPT gequält wurden und immer noch in Wankendorf gequält werden, alle Menschen, die gegen Tierausbeutung aktiv sind, die Möglichkeit bekommen sollen, das Buch bereits vor dem offiziellen Erscheinungstermin in Händen halten dürfen, wenn sie das wollen.

Wer also auf die „Vorableser“-Liste gesetzt werden möchte, darf sich gerne per Mail oder Facebook-Messenger vormerken lassen.

Euer Eckhard

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So heiße ich, glaube ich. Denn so nennen mich die immer, die mich abholen. Ich bin hier schon ziemlich lange. Also, soweit ich das sagen kann, schon immer. Nur als Welpe, da war ich woanders. Und dann haben sie mich genommen, in eine Kiste gesteckt, und ich habe Mama nie mehr gesehen.
Seitdem ist mein Leben immer dasselbe gewesen. Wir sind hier in Käfigen. Wir können uns ein bisschen drehen. Und die Pfoten vor und zurückbewegen. Aber so springen oder rennen, wie ich ganz kurz als Welpe einmal durfte, das geht nicht mehr.
XT42 liegt neben mir. Der geht es nicht gut. Sie war heute mit denen in dem Schmerzen-Mach-Raum und als sie wieder kam, konnte sie kaum das Mäulchen auf und zu machen. Die haben ihr irgendwas in den Hals geschoben, und als sie das nicht wollte, haben sie das ganz brutal gemacht.
Ich kenne es nicht anders. Die kommen, die nehmen uns in den Schmerzen-Mach-Raum, dann tut es weh. Ganz verschieden, was sie da machen, und dann bringen sie uns wieder zurück. Sie bellen übrigens auch nicht. Und wenn, dann nicht mit uns, sonder über uns. Nur deshalb wissen XT42 und ich, wie wir heißen. Denn sie reden immer über uns, wenn sie uns wehtun, und schreiben das genau auf.
Einer war anders. Der hat uns liebevoll angeschaut, wenn die anderen nicht zugesehen haben. Der hat uns manchmal heimlich gestreichelt. Da habe ich gemerkt, dass ich es ziemlich gern habe, wenn jemand mein Ohr massiert. Der war oft sehr traurig. Der hat das versteckt. Die anderen haben das nicht gemerkt. Aber wir Tiere haben gewusst, das ist der, der uns nicht wehtun möchte. Aber es hat trotzdem immer wehgetan, in diesem Schmerz-Mach-Raum.
Abends ist es immer hier sehr ruhig. Wenn es draußen dunkel wird. Dann passiert nichts mehr. Sie sind dann weg. Andere sind dann da. Und wenn XT42 und ich in unseren Außenzwingern sind, dann können wir Dinge riechen, andere Tiere, spüren Wind, und sehen Bäume. Ich bin kein Rüde. Aber dennoch: Ich würde so gerne einmal an einen Baum gehen. Irgend etwas in mir sagt, dass es schön sein muss, am Fuß von einem Baum mit den Pfoten den Boden zu schubsen. Ob ich das jemals erleben werde?
XT42 hat einmal gesagt, sie glaubt, dass die Hunde mit den kleinen XT Nummern dort draußen sind, und Boden schubsen dürfen. Und dass wir nicht immer hier in dem Haus mit dem Schmerz-Mach-Raum sein werden, sondern irgendwann draußen, da, hinter diesen Bäumen, da wo man rennen kann, ohne anzustoßen, und wo sie nicht hinkommen, um uns in den Schmerz-Mach-Raum zu holen.
Aber dann hat einer der Hunde gegenüber gesagt, dass er genau weiß, dass keiner von uns jemals Boden schubsen wird, oder an einen Baum gehen…
Jetzt ist einer von denen vorbeigekommen. Draußen. Die sehen anders aus. Und die fassen uns nicht an. Die haben alle dasselbe an und schauen meistens Richtung Zaun, und dahinter. Der eben hat tatsächlich ganz kurz nach mir geschaut, und dann hat er gemurmelt „Man muss Beruf und Privat trennen. Ich mach hier nur meinen Job“.
Was ist das? „Nur meinen Job machen?“ Machen XT42 und ich auch hier unseren Job? Und was ist das „Privat“? Ich hätte so gerne auch ein „Privat“ um es von dem hier trennen zu können…

foto: wunderstock/mustang joe

Das Warten hat ein Ende

Die nächsten 50 lieben Menschen, die bei mir direkt bestellt haben, werden bis Ende der Woche mit-Gefühl in Händen halten können…

Ich bin mega gespannt auf die ersten Rückmeldungen und danke allen, die blind, vertrauensvoll bestellt haben, ohne zu wissen, was sie überhaupt genau bekommen werden… Mit gefühlvollen Grüßen

Euer Eckhard

Presse-Echo

Worum geht es denn eigentlich in dem Buch? Ich sehe, darauf bist Du abgebildet, mit einem Deiner Hunde, und ihr schaut zur Fehmarnsundbrücke.

Es geht um Mitgefühl. Es geht darum, Menschen zu berühren, mit Dingen, über die man sonst so nicht spricht. Wahrscheinlich als Mann noch weniger. Die Texte, die die Menschen am meisten berührt haben, waren Worte der Empathie. So zum Beispiel, als ich eine Flaschenpost gefunden hatte, und auf Wunsch der Versenderin wieder ins Meer warf. Ich wollte unbedingt, dass sie weiss, dass ihre Nachricht angekommen ist, und wo ihre Flasche jetzt weiterreist. Also habe ich meine Gedanken und Gefühle dazu aufgeschrieben.
Oder zum Beispiel, Ostersonntag letztes Jahr. Da habe ich das erste Mal im Leben einen Ostergottesdienst auf dem Dorf erleben dürfen, der in dunkler Nacht anfängt. Die Gemeinde ist nach draußen zu einem Feuerkorb gegangen. Es wurde gelesen und gesungen. Und es war so berührend, wie die Natur erwachte, die Sonne aufging, und vor allem, wie wunderschön die Vögel gesungen haben. Als ich dann zu meinem zweiten Gottesdienst gefahren bin, war schon einer dieser wunderbaren Sänger Opfer eines schnellfahrenden Autos gewesen. Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, habe ich letztes Jahr aufgeschrieben, und vertraue sie in diesem Buch auch meinen Lesern an.

Das ganze Interview kann hier nachgelesen werden:

Eckhard A. Kretschmer beim Interview mit der OSTHOLSTEIN PRESSE. / FOTO: DENNIS ANGENENDT

Worte eines Rabenvogels

Aus dem Buch „Mit-Gefühl“

Danke, dass Du mich da nicht hast liegen lassen

Ich habe die Schläge der Turmuhr noch gehört. 4 mal, dann 12 mal. Der spitze Turm der Nikolai-Kirche auf der Insel Fehmarn ist für uns Rabenvögel gut zu sehen. Wir kennen uns gut aus. Wir sind ziemlich ortstreu. Aber manchmal ist es gut, gerade bei Nebel, wenn es Kirchtürme gibt, oder Silos, oder andere hohe eindeutig erkennbare Sachen, die uns zeigen, wo wir sind.

Meine Freunde und ich wohnen in den hohen Bäumen des Stadtparkes. Also. Sie wohnen dort immer noch. Ich wohne seit heute Mittag woanders.

Es ist ziemlich dämlich gelaufen. Denn eigentlich sind wir Rabenvögel ziemlich schlau. Und wir fressen so ziemlich alles, was man so fressen kann. Also, wenn die anderen Vögel auf Insekten angewiesen sind, und hungrig bleiben, dann fressen wir eben den Möwen mal die Brötchenkrümel weg, oder Eier anderer Vögel, oder halt auch Tiere, die so dämlich waren, sich auf einer Straße überfahren zu lassen…

Den vollständigen Text gibt es hier im Buch.

Neuaufbau

Am 15. März 2020, zwei Tage, nachdem Frau Merkel ihre erste grosse Corona-Ansprache gehalten hatte, war nichts mehr, wie es war.

Eigentlich sollte die Saison hier auf Fehmarn losgehen. Und der Inselautor Eckhard A. Kretschmer sollte wieder zum Vollzeit/Vollblut-Verkäufer, Inselorganisten und PR-Mitarbeiter werden.

Aber genau, als der Winterschlaf vorbei war, kam Corona. Die Folge war, dass ich, heute auf den Tag vor acht Wochen, plötzlich zu „Home Office“ verdammt war. Oder, dass ich die Chance bekam, acht Wochen lang konzentriert das Buch fertig zu stellen, das sonst erst deutlich später herausgekommen wäre.

Dieser Stein ist mir bei meinem letzten Spaziergang, bevor die Insel abgeriegelt wurde, aufgefallen. Er hat mich durch die spannende Zeit der Buchentstehung begleitet. Er war da, als ich alles löschen wollte, und es doch nicht tat. Er war da, als aus dem Schreiben ein Überarbeiten wurde, und noch ein Überarbeiten. Und er ist auch jetzt da.

Etwas Beständiges, etwas Schönes, etwas, was auch diese merkwürdigen Zeiten nicht kaputt bekommen. Damit ist er ein stabiler Stein im Fundament. Er ist Teil des neuen Gebäudes, das in Zeiten von Corona entsteht, eines Gebäudes, dessen Grundrisse und Möglichkeiten aus den Erfahrungen, Emotionen und Chancen entstehen, die diese Pandemie bietet.

Jetzt, da viele gezwungen werden, „nicht zu arbeiten“, oder „anders zu arbeiten“, oder ihre Lebensentwürfe neu zu überdenken, wünsche ich mir, dass viele solche „Steine“ gefunden, und viele neue Bauwerke entstehen werden, mit viel Mut, der sonst nicht vorhanden – weil nicht benötigt – gewesen wäre.