Ein ganz besonderes Buch ist erschienen

Ich durfte mitwirken. Und ich freue mich, einer der vielen Autoren zu sein, die dank Elke Rathsfeld und Claudia Czellnik die Gelegenheit bekamen, mit einem Beitrag vertreten zu sein. Zeitgeschichtlich, zauberhaft, liebevoll, nachdenklich, ganz besonderes eben.

Und damit vielleicht ein Geschenk von besonderen Menschen für besondere Menschen in einer besonderen Zeit?

Fehmarn hat zu!

Auf einmal war das Betreten der Ostseeinsel Fehmarn verboten!

Es war eine ganz besondere Situation zu Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020, als die Inseln in Schleswig-Holstein abgeriegelt wurden, auch die mit einer Brücke – das Urlaubsparadies Fehmarn.
Es bedeutete, dass alle Feriengäste die Insel verlassen mussten und acht Wochen lang keine mehr kommen durften.
Die Insulaner waren unter sich – so wie seit über siebzig Jahren nicht mehr. Das machte Elke Rathsfeld und Claudia Czellnik, beide auf Fehmarn lebend, neugierig, ob dazu die Inselbewohner und ihre Festlandnachbarn Worte finden würden, die zu Beiträgen für dieses besondere Buch erwachsen könnten. Willkommen waren persönliche Eindrücke wie auch fiktive Texte aus der Zeit des coronabedingten Lockdowns.
So entstand diese Sammlung aus ganz unterschiedlichen Werken wie Kurzgeschichten, Krimis, Slam, Gedichten, Satire und Fiktion.
Tauchen Sie mit uns ein in diese außergewöhnliche Zeit: Fehmarn hat zu!

Kurzgeschichten, Krimis, Slam, Gedichte, Satire und Fiktion von der „abgeriegelten“ Insel Fehmarn
Titel-Illustration von Matze Latza

Auch ich bin unter den Autoren, man findet mich ab Seite 38. Hier die ersten Sätze:

Bestellmöglichkeiten für das Buch:

Titel: Fehmarn hat zu!
Autoren: Elke Rathsfeld, Claudia Czellnik, Eckhard A. Kretschmer und viele andere
ISBN Taschenbuch: 978-3-947636-11-2
ISBN ebook: 978-3-947636-21-1
Seiten: 120
Preis: 9,90 € inkl. 7% USt.

Das Buch ist erschienen bei der Median Agentuer Czellnik

Bei jedem Buchhändler

Damit macht Ihr mir die grösste Freude. Denn auch die Buchhändler leiden unter der Corona-Epedemie. Sie mussten in den letzten Monaten teilweise verzweifelt mit ansehen, wie ihre Marktanteile sich in Richtung „Online-Versand“ bewegten. Ein Grund, warum ich meine Bücher nicht direkt bei dem Print-On-Demand-Service bei Amazon herausbringe ist, dass ich die lokalen Buchhändler damit unterstützen möchte, dass meine Bücher eben in jeder Buchhandlung erhältlich sein sollen.
Auf Fehmarn, in Heiligenhafen und Oldenburg gibts das Buch in den Buchhandlungen:

Natürlich kann man das Buch auch direkt von mir bekommen. Auf Wunsch sogar mit Signatur. Entweder schreibt Ihr mir dafür eine Mail an ek@eakretschmer.net oder kontaktiert mich über Facebook, oder ihr kommt einfach in meinem Geschäft hier auf Fehmarn vorbei:
– Babykutter Fehmarn, Sahrensdorfer Strasse 2, Burg auf Fehmarn

Euer Eckhard A. Kretschmer

Die Autoren und Autorinnen des Mitmachbuches:

  • Bader Abu Saymeh
  • Polina Abu Saymeh
  • Elke Andresen
  • Dr. Stephan von Brandis
  • Barbara Brock
  • Franco Confetti
  • Claudia Czellnik
  • Amrei Fock
  • Gesine Hansen
  • Michael Kirchner
  • Wencke Köneking
  • Frank Pleiser
  • Dr. Elke Rathsfeld
  • Gaby Reimers
  • Corina Schultz
  • Eckhard Kretschmer
  • Helmut H. Krüger
  • Beate Neubauer
  • Matthias Offner
  • Merle Schürmann
  • St. Katharinen Chor
  • Großenbrode
  • Marisa Störtenbecker
  • Ingrid Witt

Korrektorat : Marina Reif

Neuaufbau

Am 15. März 2020, zwei Tage, nachdem Frau Merkel ihre erste grosse Corona-Ansprache gehalten hatte, war nichts mehr, wie es war.

Eigentlich sollte die Saison hier auf Fehmarn losgehen. Und der Inselautor Eckhard A. Kretschmer sollte wieder zum Vollzeit/Vollblut-Verkäufer, Inselorganisten und PR-Mitarbeiter werden.

Aber genau, als der Winterschlaf vorbei war, kam Corona. Die Folge war, dass ich, heute auf den Tag vor acht Wochen, plötzlich zu „Home Office“ verdammt war. Oder, dass ich die Chance bekam, acht Wochen lang konzentriert das Buch fertig zu stellen, das sonst erst deutlich später herausgekommen wäre.

Dieser Stein ist mir bei meinem letzten Spaziergang, bevor die Insel abgeriegelt wurde, aufgefallen. Er hat mich durch die spannende Zeit der Buchentstehung begleitet. Er war da, als ich alles löschen wollte, und es doch nicht tat. Er war da, als aus dem Schreiben ein Überarbeiten wurde, und noch ein Überarbeiten. Und er ist auch jetzt da.

Etwas Beständiges, etwas Schönes, etwas, was auch diese merkwürdigen Zeiten nicht kaputt bekommen. Damit ist er ein stabiler Stein im Fundament. Er ist Teil des neuen Gebäudes, das in Zeiten von Corona entsteht, eines Gebäudes, dessen Grundrisse und Möglichkeiten aus den Erfahrungen, Emotionen und Chancen entstehen, die diese Pandemie bietet.

Jetzt, da viele gezwungen werden, „nicht zu arbeiten“, oder „anders zu arbeiten“, oder ihre Lebensentwürfe neu zu überdenken, wünsche ich mir, dass viele solche „Steine“ gefunden, und viele neue Bauwerke entstehen werden, mit viel Mut, der sonst nicht vorhanden – weil nicht benötigt – gewesen wäre.