Kimo, sein Kumpel und die Erdnüsse

Aaron habe ich vor einigen Wochen leider tot gefunden und beerdigt. Der kleine Vogel von damals, den mir Aaron gezeigt hat, ist jetzt schon groß geworden. Jedenfalls glaube ich, dass es derselbe Vogel ist. Hat nämlich eine Besonderheit: Wenn er nicht fliegt, sondern sitzt, oder auf dem Strand herumläuft, hat er eine ziemlich kantige Flügelhaltung. Die erinnert mich ein wenig an den japanischen Kimono. Und dieses „Kantige“ meine ich, hätte ich bei dem im Verhältnis zu Aaron kleinen Vogel Anfang des Jahres auch festgestellt.

Wie auch immer. Ich habe diesen Vogel, den ich von den anderen dort unterscheiden kann, Kimo genannt.

Kimo kommt nicht so nahe zu mir wie Aaron früher. Noch nicht. Aber manchmal begrüßt er mich schon am Parkplatz und fliegt dann so, dass er meine Hunde und mich im Auge behält.

Wir haben ein kleines Ritual eingeführt. Ich habe für Kimo und seinen Kumpel, mit dem er meist zusammen an Strand herumstochert oder auf einem Ast sitzt, jeden Morgen je eine Erdnuss in der Tasche. Diese Erdnüsse lege ich dann auf zwei Pfosten, von denen die Rabenvögel sie sich dann holen. Manchmal knacken sie ihre Nüsse sofort und fressen den Inhalt. Manchmal schnappen sie sich die Nüsse und verschwinden damit hinter dem Deich.

Es gibt Tage, da sehe ich meine Freunde nicht persönlich. Entweder sie haben unglaublich wichtige Dinge zu erledigen, wie zum Beispiel Aas am Rand der Bundesstraße oder Krebsteile an einem anderen Strandabschnitt, oder aber ich komme deutlich früher oder später als sonst an „unseren“ Strand. Und natürlich bekommen sie auch an diesen Tagen ihre Nüsse. Ich lege sie dann auf die Pfosten. Am nächsten Tag finde ich unten die leeren Schalen, oder nichts, oder, bei Sturm auch mal komplette Erdnüsse, wenn der Wind sie einfach heruntergeweht hat.

Seitdem „binde“ ich sie den beiden ab einer gewissen Windstärke jeweils mit einem Grashalm an den Pfosten fest. Sie sind so geschickt, dass sie die Nüsse befreien, und damit davon fliegen. Heute Morgen habe ich das beobachten, aber leider nicht fotografieren können.

Auch das ist ein wenig das „Mit-Gefühl“, das ich lebe, und im Buch beschreibe …

Titel: Mit-Gefühl
Autor: Kretschmer, Eckhard A.
ISBN print: 9783751917780
ISBN ebook: 9783751928236
BoD-Nr. 1470421
Seiten: 368
Preis: 12,90 € inkl. 7% USt.

Bei jedem Buchhändler

Damit macht Ihr mir die grösste Freude. Denn auch die Buchhändler leiden unter der Corona-Epedemie. Sie mussten in den letzten Wochen verzweifelt mit ansehen, wie ihre Marktanteile sich in Richtung „Online-Versand“ bewegten. Ein Grund, warum ich mein Buch nicht direkt bei dem Print-On-Demand-Service bei Amazon herausbringe ist, dass ich die lokalen Buchhändler damit unterstützen möchte, dass mein Buch eben in jeder Buchhandlung erhältlich sein soll. Es muss bestellt werden. Keiner kann erwarten, dass jedes Buchgeschäft mein Buch gleich am Montag morgen „im Schaufenster“ oder im Regal hat. Es kann sogar sein, dass es ein paar Tage dauert, bis die Datenbanken, in denen Buchhändler suchen, aktualisiert sind, also nicht verzweifeln.
Auf Fehmarn, in Heiligenhafen und Oldenburg gibts das Buch in den Buchhandlungen:

Bei Buchhandel.de und Genialokal.de kann man sich online informieren und dann in der Buchhandlung seiner Wahl das Buch kaufen

Bei BOD im Onlineshop

Dort wird mein Buch gedruckt. Im Vergleich zu einer Bestellung bei anderen Online-Diensten bleiben ein paar Cent mehr für mich übrig, wenn ihr direkt bei BOD bestellt:

Direkt bei mir 😉

Natürlich kann man das Buch auch direkt von mir bekommen. Auf Wunsch sogar mit Signatur. Entweder schreibt Ihr mir dafür eine Mail an ek@eakretschmer.net oder kontaktiert mich über Facebook, oder ihr kommt einfach in meinem Geschäft hier auf Fehmarn vorbei:
Babykutter Fehmarn, Sahrensdorfer Strasse 2, Burg auf Fehmarn

Online fair bestellen:

buch7 Logo
ecolibriEcobookstore, der grüne Online-Buchhandel
Fairbuch.deAmazon
(Wäre nicht meine erste Wahl, aber
wenn Ihr über Amazon bestellen wollt,
dann bitte gerne über diesen Link, denn
dann habe ich auch etwas von Eurem Kauf)

Heute ist ein besonderer Tag

Liebe Freunde,

Ich möchte heute einmal Danke sagen.

heute ist ein ganz besonderer Tag. Noch vor drei Monaten, am Anfang der Woche, die den grossen Lockdown einleiten sollte, war davon nichts am Horizont zu sehen, zu spüren, zu lesen gewesen. Und seit dem 18. Mai, also genau seit einem Monat, gibt es plötzlich ein Buch von mir. Ein Buch, ein wenig so wie ich selbst vielleicht bin: Kantig, eigentümlich, nicht perfekt, aber gefühlvoll, ehrlich, authentisch.

Viele Menschen haben mir ein großes Geschenk gemacht: Sie haben mir vertraut, und das Buch gekauft. Viele davon direkt sogar von mir, mit Widmung. Teilweise habe ich eine eine Bücherkiste abends mit zur Insel-Post-Agentur geschleppt, und auch heute abend bringe ich wieder zwei Bücher auf den Weg zu ihren zukünftigen Besitzern.

Vielen lieben Dank an eine dreistellige Zahl von Menschen, die bisher schon mein Buch in Händen halten, gelesen haben, teilweise mehrfach nachbestellt haben, um es zu verschenken!

Eine Party oder Lesung findet zu Corona-Zeiten leider nicht statt. Aber vielleicht wollen wir diesen ersten „Geburtstag doch ein wenig feiern? Ich habe da eine Idee 🙂

Wollen wir nicht eine kleine Rezensionsparty feiern? Alle, die das Buch schon gelesen haben, können anderen, die es noch nicht kennen, vor allem anderen, die mich nicht kennen, durch ihre persönlichen Worte Mut machen, sich „Mit-Gefühl“ zu besorgen.

Das geht total einfach. Klickt einfach direkt hier auf die Links, und schreibt, was Ihr einem guten Freund über mein Buch erzählen würdet. Oder findet Ihr sogar noch weitere Möglichkeiten zum Bewerten/Rezensieren? Vielleicht wollt Ihr das Buch ja auf Eurer Facebookseite oder in Eurem Blog sogar besprechen, vorstelle, rezensieren?

Google, Goodreads, Lovelybooks, Amazon, BOD, Lehmanns, Weltbild, Buch7

Ihr könnt mir auch gerne einfach „erlauben“, Euer persönliches Feedback per Facebook und Messenger weiterzuverwenden, zu veröffentlichen und damit zukünftigen Lesern zu vermitteln, was andere vor ihnen nach dem Lesen empfunden haben.

Warum bedeuten mir Eure Rezensionen so viel?

  1. Weil Leute, die nie von mir gehört haben, das Buch nie kaufen würden
  2. Weil im Gegensatz zu einem Konzert, bei dem es am Ende Pfiffe oder Applaus gibt, die Rezensionen das Feedback des Publikums an den Auftretenden ist, und dadurch, dass es in diesem Jahr wohl keine Lesungen o.Ä. mehr geben wird, wohl auch das „Einzige“
  3. Weil ich mich freue, wenn Euch das Ergebnis von vielen Tagen und Nächten an der Tastatur gefallen hat, und Ihr mir helft, andere zu ermutigen, das Buch ebenfalls zu kaufen
  4. Weil ich damit ermutigt werde, auch in Zukunft Bücher für Euch zu schreiben
  5. Weil ich an Eurem Feedback lernen kann, Fehler vermeiden, besser werden, darauf eingehen, was Leser von mir erwarten, und was ich davon umsetzen kann
  6. Weil das Schreiben, wenn es zu einem kleinen regelmässigen Zusatzeinkommen führt, mir die Möglichkeit gibt, das zu tun, was ich nach den Umsatzeinbrüchen durch Corona sonst nicht könnte, nämlich Veranstaltungen im Tierschutz/Tierrechts-Bereich auch in Zukunft zu unterstützen, daran teilzunehmen, zu organisieren, zu texten, zu reden, und auch meinen Blog http://www.mapofhope.info weiter zu betreiben. Und das sind meine Herzensprojekte

Also: Wenn Ihr das Gefühl habt, aus diesen Gründen möchtet Ihr gerne mithelfen, dass das Buch „Mit-Gefühl“ und damit auch die folgenden noch mehr Leser erreichen, und damit ich die Möglichkeit bekomme, mehr Tierschutz zu machen, dann haut die die Tasten!

Wichtig: Rezensionen kaufe ich nicht. Es gibt keine Freiexemplare, es gibt keine Geschenke, und es gibt eine Vorgaben und sonstige Beeinflussung meinerseits. Ich habe ein ziemlich ehrliches Buch geschrieben. Und ich wünsche mir ehrliches Feedback. Und wenn es jemanden gibt, der nur einen Stern geben möchte, dann ist auch das für mich wertvolles Feedback.

Ich persönlich traue keinem Produkt und keiner Dienstleistung, die ausschliesslich mit 5 Sternen bewertet wurde. Ihr auch nicht, oder?

Lasst uns also anlässlich des 1-Monatigen Geburtstages meines Buches eine kleine Rezensionsparty feiern.

Liebe Grüsse von der Insel Fehmarn

Euer Eckhard A. Kreschmer

Das Warten hat ein Ende

Die nächsten 50 lieben Menschen, die bei mir direkt bestellt haben, werden bis Ende der Woche mit-Gefühl in Händen halten können…

Ich bin mega gespannt auf die ersten Rückmeldungen und danke allen, die blind, vertrauensvoll bestellt haben, ohne zu wissen, was sie überhaupt genau bekommen werden… Mit gefühlvollen Grüßen

Euer Eckhard

Presse-Echo

Worum geht es denn eigentlich in dem Buch? Ich sehe, darauf bist Du abgebildet, mit einem Deiner Hunde, und ihr schaut zur Fehmarnsundbrücke.

Es geht um Mitgefühl. Es geht darum, Menschen zu berühren, mit Dingen, über die man sonst so nicht spricht. Wahrscheinlich als Mann noch weniger. Die Texte, die die Menschen am meisten berührt haben, waren Worte der Empathie. So zum Beispiel, als ich eine Flaschenpost gefunden hatte, und auf Wunsch der Versenderin wieder ins Meer warf. Ich wollte unbedingt, dass sie weiss, dass ihre Nachricht angekommen ist, und wo ihre Flasche jetzt weiterreist. Also habe ich meine Gedanken und Gefühle dazu aufgeschrieben.
Oder zum Beispiel, Ostersonntag letztes Jahr. Da habe ich das erste Mal im Leben einen Ostergottesdienst auf dem Dorf erleben dürfen, der in dunkler Nacht anfängt. Die Gemeinde ist nach draußen zu einem Feuerkorb gegangen. Es wurde gelesen und gesungen. Und es war so berührend, wie die Natur erwachte, die Sonne aufging, und vor allem, wie wunderschön die Vögel gesungen haben. Als ich dann zu meinem zweiten Gottesdienst gefahren bin, war schon einer dieser wunderbaren Sänger Opfer eines schnellfahrenden Autos gewesen. Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, habe ich letztes Jahr aufgeschrieben, und vertraue sie in diesem Buch auch meinen Lesern an.

Das ganze Interview kann hier nachgelesen werden:

Eckhard A. Kretschmer beim Interview mit der OSTHOLSTEIN PRESSE. / FOTO: DENNIS ANGENENDT

Worte eines Rabenvogels

Aus dem Buch „Mit-Gefühl“

Danke, dass Du mich da nicht hast liegen lassen

Ich habe die Schläge der Turmuhr noch gehört. 4 mal, dann 12 mal. Der spitze Turm der Nikolai-Kirche auf der Insel Fehmarn ist für uns Rabenvögel gut zu sehen. Wir kennen uns gut aus. Wir sind ziemlich ortstreu. Aber manchmal ist es gut, gerade bei Nebel, wenn es Kirchtürme gibt, oder Silos, oder andere hohe eindeutig erkennbare Sachen, die uns zeigen, wo wir sind.

Meine Freunde und ich wohnen in den hohen Bäumen des Stadtparkes. Also. Sie wohnen dort immer noch. Ich wohne seit heute Mittag woanders.

Es ist ziemlich dämlich gelaufen. Denn eigentlich sind wir Rabenvögel ziemlich schlau. Und wir fressen so ziemlich alles, was man so fressen kann. Also, wenn die anderen Vögel auf Insekten angewiesen sind, und hungrig bleiben, dann fressen wir eben den Möwen mal die Brötchenkrümel weg, oder Eier anderer Vögel, oder halt auch Tiere, die so dämlich waren, sich auf einer Straße überfahren zu lassen…

Den vollständigen Text gibt es hier im Buch.