Heute ist ein besonderer Tag

Liebe Freunde,

Ich möchte heute einmal Danke sagen.

heute ist ein ganz besonderer Tag. Noch vor drei Monaten, am Anfang der Woche, die den grossen Lockdown einleiten sollte, war davon nichts am Horizont zu sehen, zu spüren, zu lesen gewesen. Und seit dem 18. Mai, also genau seit einem Monat, gibt es plötzlich ein Buch von mir. Ein Buch, ein wenig so wie ich selbst vielleicht bin: Kantig, eigentümlich, nicht perfekt, aber gefühlvoll, ehrlich, authentisch.

Viele Menschen haben mir ein großes Geschenk gemacht: Sie haben mir vertraut, und das Buch gekauft. Viele davon direkt sogar von mir, mit Widmung. Teilweise habe ich eine eine Bücherkiste abends mit zur Insel-Post-Agentur geschleppt, und auch heute abend bringe ich wieder zwei Bücher auf den Weg zu ihren zukünftigen Besitzern.

Vielen lieben Dank an eine dreistellige Zahl von Menschen, die bisher schon mein Buch in Händen halten, gelesen haben, teilweise mehrfach nachbestellt haben, um es zu verschenken!

Eine Party oder Lesung findet zu Corona-Zeiten leider nicht statt. Aber vielleicht wollen wir diesen ersten „Geburtstag doch ein wenig feiern? Ich habe da eine Idee 🙂

Wollen wir nicht eine kleine Rezensionsparty feiern? Alle, die das Buch schon gelesen haben, können anderen, die es noch nicht kennen, vor allem anderen, die mich nicht kennen, durch ihre persönlichen Worte Mut machen, sich „Mit-Gefühl“ zu besorgen.

Das geht total einfach. Klickt einfach direkt hier auf die Links, und schreibt, was Ihr einem guten Freund über mein Buch erzählen würdet. Oder findet Ihr sogar noch weitere Möglichkeiten zum Bewerten/Rezensieren? Vielleicht wollt Ihr das Buch ja auf Eurer Facebookseite oder in Eurem Blog sogar besprechen, vorstelle, rezensieren?

Google, Goodreads, Lovelybooks, Amazon, BOD, Lehmanns, Weltbild, Buch7

Ihr könnt mir auch gerne einfach „erlauben“, Euer persönliches Feedback per Facebook und Messenger weiterzuverwenden, zu veröffentlichen und damit zukünftigen Lesern zu vermitteln, was andere vor ihnen nach dem Lesen empfunden haben.

Warum bedeuten mir Eure Rezensionen so viel?

  1. Weil Leute, die nie von mir gehört haben, das Buch nie kaufen würden
  2. Weil im Gegensatz zu einem Konzert, bei dem es am Ende Pfiffe oder Applaus gibt, die Rezensionen das Feedback des Publikums an den Auftretenden ist, und dadurch, dass es in diesem Jahr wohl keine Lesungen o.Ä. mehr geben wird, wohl auch das „Einzige“
  3. Weil ich mich freue, wenn Euch das Ergebnis von vielen Tagen und Nächten an der Tastatur gefallen hat, und Ihr mir helft, andere zu ermutigen, das Buch ebenfalls zu kaufen
  4. Weil ich damit ermutigt werde, auch in Zukunft Bücher für Euch zu schreiben
  5. Weil ich an Eurem Feedback lernen kann, Fehler vermeiden, besser werden, darauf eingehen, was Leser von mir erwarten, und was ich davon umsetzen kann
  6. Weil das Schreiben, wenn es zu einem kleinen regelmässigen Zusatzeinkommen führt, mir die Möglichkeit gibt, das zu tun, was ich nach den Umsatzeinbrüchen durch Corona sonst nicht könnte, nämlich Veranstaltungen im Tierschutz/Tierrechts-Bereich auch in Zukunft zu unterstützen, daran teilzunehmen, zu organisieren, zu texten, zu reden, und auch meinen Blog http://www.mapofhope.info weiter zu betreiben. Und das sind meine Herzensprojekte

Also: Wenn Ihr das Gefühl habt, aus diesen Gründen möchtet Ihr gerne mithelfen, dass das Buch „Mit-Gefühl“ und damit auch die folgenden noch mehr Leser erreichen, und damit ich die Möglichkeit bekomme, mehr Tierschutz zu machen, dann haut die die Tasten!

Wichtig: Rezensionen kaufe ich nicht. Es gibt keine Freiexemplare, es gibt keine Geschenke, und es gibt eine Vorgaben und sonstige Beeinflussung meinerseits. Ich habe ein ziemlich ehrliches Buch geschrieben. Und ich wünsche mir ehrliches Feedback. Und wenn es jemanden gibt, der nur einen Stern geben möchte, dann ist auch das für mich wertvolles Feedback.

Ich persönlich traue keinem Produkt und keiner Dienstleistung, die ausschliesslich mit 5 Sternen bewertet wurde. Ihr auch nicht, oder?

Lasst uns also anlässlich des 1-Monatigen Geburtstages meines Buches eine kleine Rezensionsparty feiern.

Liebe Grüsse von der Insel Fehmarn

Euer Eckhard A. Kreschmer

Das Warten hat ein Ende

Die nächsten 50 lieben Menschen, die bei mir direkt bestellt haben, werden bis Ende der Woche mit-Gefühl in Händen halten können…

Ich bin mega gespannt auf die ersten Rückmeldungen und danke allen, die blind, vertrauensvoll bestellt haben, ohne zu wissen, was sie überhaupt genau bekommen werden… Mit gefühlvollen Grüßen

Euer Eckhard

Presse-Echo

Worum geht es denn eigentlich in dem Buch? Ich sehe, darauf bist Du abgebildet, mit einem Deiner Hunde, und ihr schaut zur Fehmarnsundbrücke.

Es geht um Mitgefühl. Es geht darum, Menschen zu berühren, mit Dingen, über die man sonst so nicht spricht. Wahrscheinlich als Mann noch weniger. Die Texte, die die Menschen am meisten berührt haben, waren Worte der Empathie. So zum Beispiel, als ich eine Flaschenpost gefunden hatte, und auf Wunsch der Versenderin wieder ins Meer warf. Ich wollte unbedingt, dass sie weiss, dass ihre Nachricht angekommen ist, und wo ihre Flasche jetzt weiterreist. Also habe ich meine Gedanken und Gefühle dazu aufgeschrieben.
Oder zum Beispiel, Ostersonntag letztes Jahr. Da habe ich das erste Mal im Leben einen Ostergottesdienst auf dem Dorf erleben dürfen, der in dunkler Nacht anfängt. Die Gemeinde ist nach draußen zu einem Feuerkorb gegangen. Es wurde gelesen und gesungen. Und es war so berührend, wie die Natur erwachte, die Sonne aufging, und vor allem, wie wunderschön die Vögel gesungen haben. Als ich dann zu meinem zweiten Gottesdienst gefahren bin, war schon einer dieser wunderbaren Sänger Opfer eines schnellfahrenden Autos gewesen. Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, habe ich letztes Jahr aufgeschrieben, und vertraue sie in diesem Buch auch meinen Lesern an.

Das ganze Interview kann hier nachgelesen werden:

Eckhard A. Kretschmer beim Interview mit der OSTHOLSTEIN PRESSE. / FOTO: DENNIS ANGENENDT

Neuaufbau

Am 15. März 2020, zwei Tage, nachdem Frau Merkel ihre erste grosse Corona-Ansprache gehalten hatte, war nichts mehr, wie es war.

Eigentlich sollte die Saison hier auf Fehmarn losgehen. Und der Inselautor Eckhard A. Kretschmer sollte wieder zum Vollzeit/Vollblut-Verkäufer, Inselorganisten und PR-Mitarbeiter werden.

Aber genau, als der Winterschlaf vorbei war, kam Corona. Die Folge war, dass ich, heute auf den Tag vor acht Wochen, plötzlich zu „Home Office“ verdammt war. Oder, dass ich die Chance bekam, acht Wochen lang konzentriert das Buch fertig zu stellen, das sonst erst deutlich später herausgekommen wäre.

Dieser Stein ist mir bei meinem letzten Spaziergang, bevor die Insel abgeriegelt wurde, aufgefallen. Er hat mich durch die spannende Zeit der Buchentstehung begleitet. Er war da, als ich alles löschen wollte, und es doch nicht tat. Er war da, als aus dem Schreiben ein Überarbeiten wurde, und noch ein Überarbeiten. Und er ist auch jetzt da.

Etwas Beständiges, etwas Schönes, etwas, was auch diese merkwürdigen Zeiten nicht kaputt bekommen. Damit ist er ein stabiler Stein im Fundament. Er ist Teil des neuen Gebäudes, das in Zeiten von Corona entsteht, eines Gebäudes, dessen Grundrisse und Möglichkeiten aus den Erfahrungen, Emotionen und Chancen entstehen, die diese Pandemie bietet.

Jetzt, da viele gezwungen werden, „nicht zu arbeiten“, oder „anders zu arbeiten“, oder ihre Lebensentwürfe neu zu überdenken, wünsche ich mir, dass viele solche „Steine“ gefunden, und viele neue Bauwerke entstehen werden, mit viel Mut, der sonst nicht vorhanden – weil nicht benötigt – gewesen wäre.